Anton Berger

Johann Berger stirbt 1932. Ihm folgt sein Sohn Anton, der bereits Meister seines Faches war.  Anton Berger entwickelte den Betrieb zu einem erfolgreichen Unternehmen in der Region. Auch er engagierte sich in der Sattlergenossenschaft und schließlich auch über mehrere Jahre als Wirtschaftsreferent in Vöcklabruck. Dieses Engagement in der Gewerbekammer führte in den Wirren der Nachkriegszeit  schließlich dazu, dass der Betrieb enteignet wurde und Amerikaner das Haus besetzten.

Ausstellungspavillon Zubau 1955

BESATZUNGSZEIT In dieser Zeit führte Maria Berger den Betrieb – wie so viele Frauen damals –  vorbildhaft weiter und zog die gemeinsamen drei Kinder, Inge, Walter und Erika auf. Nach Klärung aller Sachverhalte während der Besatzungszeit wurde das Haus wieder an die Familie Berger übergeben.

Maria und Anton Berger mit Kindern Erika, Inge und Walter

NEUER GESCHÄFTSZUBAU    1955 erweiterte Anton Berger das Geschäftshaus um einen Ausstellungspavillon. Sohn Walter beginnt beim renommierten Linzer Tapeziererbetrieb Fischer die Lehre und legt im Jahre 1952 die Gesellenprüfung ab. Er modelt die Firma – nicht ganz zur Freude vor allem seiner Mutter – komplett um. Die Sattlerei wird eingestellt und er konzentriert sich voll auf die Themen Polsterei, Vorhänge und Bodenbeläge sowie Tapetenarbeiten.

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